Motorrad Wenn die Tage länger werden und das Wetter besser und wärmer, dann ist sie wieder da: die Motorradsaison. Motorrad-Liebhaber holen ihre Maschine aus der Garage und erobern die Straße zurück. Kurzer Einblick in die Geschichte des Motorrades Die amtliche Bezeichnung für das Motorrad ist in Deutschland eigentlich das Kraftrad, auch kurz als Krad bezeichnet. Begonnen hat alles mit einer Laufmaschine, die ursprünglich zum Ersatz für Pferde bei der Feldarbeit gedacht war. Dieser erfand Karl Drais im Jahre 1817. Verbessert und weiterentwickelt wurde das Motorrad in den nächsten Jahrzehnten sowohl in Frankreich als auch in den USA.
1885 lies Gottlieb Daimler einen Benzinmotor ein das bis dato mit Dampf betriebene Motorrad einbauen. Erst 1894 wurden die Motorräder serienmäßig durch Hildebrandt & Wolfmüller produziert und erhielten auch erst dann ihren eigentlichen Namen. Nach und nach wurden die Motorräder immer weiter verbessert. 1893 kam der Spritzdüsenvergaser von Wilhelm Maybach und 1901 die Magnetzündung von Robert Bosch hinzu. Darauf folgten der Vierzylindermotor, die Kardanwelle, der Kickstarter, bessere Bremsen, elektrischer Anlasser und Beleuchtung sowie der Doppelkolbenmotor von verschiedenen Herstellern. Motorradtypen und Tipps zum Motorrad Kauf Neben dem normalen Motorrad gibt es viele verschiedene Typen von Krafträdern, die alle eine andere Bezeichnung haben. Besonders bekannt sind der Chopper, der Cruiser oder die Enduro. Aber es gibt auch Sportourer, Naked-Bikes, Drag Bikes und vieles mehr. Ein Motorrad kaufen sollte also vorher gut überlegt sein, damit man von der Vielfalt der Angebote nicht überrollt wird. Neben dem Motorradtyp spielen ebenfalls die PS und der Hubraum eine wichtige Rolle. Daher ist es wichtig, sich als Einsteiger zu überlegen, welcher Fahrtyp man selbst ist. Möchte man eine Maschine, mit der man eher entspannt und gemütlich die Landschaft erkunden kann und lange Ausflüge macht oder soll es eine schnelle und sportliche Maschine sein? Zwar lassen sich die meisten Motorräder nachträglich umrüsten, zum Beispiel durch ein nachträgliches Aufpolstern der Sitzbänke oder der Einbau eines Sportlenker, doch sollte man am besten von Anfang das richtige Motorrad kaufen, um sich spätere Zusatzkosten zu ersparen. Eine Probefahrt sollte vor dem Kauf immer gemacht werden. So kauft man keine Katze im Sack. Vielleicht auch die Möglichkeit mit den Maschinen von Freunden oder Bekannten mal eine Runde zu drehen um eine bessere Vergleichsmöglichkeit zu haben. Wie bei der Anschaffung eines Autos, müssen auch beim Motorrad Kauf die Nebenkosten, wie Reparatur, Versicherung und Steuern beachtet werden. Wie hoch diese jeweils ausfallen hängt sehr von der Art der Maschine ab. Auch hier empfiehlt es sich vorher zu informieren um unschönen Überraschungen vorzubeugen. Grundsätzlich gilt für Fahranfänger, dass sie beim Kauf ihres ersten Motorrades vernünftig bleiben und ihre Fahrerfahrung realistisch einschätzen sollen. Vielleicht reicht zu Beginn auch ein gebrauchtes Motorrad. Dabei sollten allerdings immer die Fahrzeuggeschichte erfragt oder aus den Papieren entnommen werden. Ob man ein gebrauchtes Motorrad lieber beim Händler oder von Privat kauft, hängt von der eignen Vorliebe ab. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Am besten informiert man sich auch hier vorher übers Internet und wägt dann ab. Ausflüge/Events mit dem Motorrad Motorradfahrer sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Deswegen gibt es jährlich auch zahlreiche Events Deutschland aber auch weltweit, zu denen sich ein Ausflug alle mal lohnt. Bei diesen Treffen ist zum einen der Weg das Ziel und anschließend die Präsentation der geliebten Maschine vor der restlichen Motorradgemeinschaft. Welche regionalen oder überregionalen Events im aktuellen Jahr anstehen lässt sich ganz leicht über das Internet erfahren. Risiken des Motorradfahrens Im Vergleich zu Autofahrern haben Motorradfahrer ein statistisch höheres Unfallrisiko, auch wenn in Deutschland rund zwölfmal so viele Autos zugelassen sind wie Motorräder. Im Vergleich mit dem durchschnittlichen Jahresfahrleistungen von Auto und Motorrad, ergibt sich für Motorradfahrer ein über 20-mal höhere Todesrisiko pro Kilometer. Daher ist es umso wichtiger gute Motorradbekleidung zu kaufen und dabei nicht auf jeden Cent zu achten! moto24 - Motorrad-Shop für Motorradbekleidung, Motorradhelme, Motorradkoffer & Zubehör
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